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Dein Beruf heißt: Straßenbauer*in

#Quickinfos

Du baust die Wege, auf denen die Welt unterwegs ist.

Straßen, Radwege, Gehwege oder große Plätze: Ohne Straßenbauer*innen würde vieles stillstehen. Du sorgst dafür, dass Menschen sicher von A nach B kommen und unsere Infrastruktur funktioniert. Dabei sitzt du nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, sondern bist draußen unterwegs, arbeitest mit großen Maschinen und siehst am Ende des Tages, was du geschafft hast.

Du packst gerne mit an und willst etwas schaffen, das bleibt? Dann ist Straßenbau genau dein Ding!

Was?

Als Straßenbauer*in baust du Straßen, Gehwege, Radwege und Plätze. Du sorgst dafür, dass der Untergrund stabil ist, der Asphalt richtig eingebaut wird und Pflastersteine genau dort liegen, wo sie hingehören. Aber Straßenbau ist viel mehr als Asphalt und Pflaster! Du vermisst Baustellen, bereitest den Boden vor, baust Frostschutz- und Tragschichten ein und arbeitest mit modernen Maschinen wie Baggern, Radladern, Walzen und Fertigern. Auch die Entwässerung von Straßen, das Setzen von Bordsteinen und die Sanierung bestehender Verkehrsflächen gehören zu deinem Beruf. Dabei arbeitest du meistens im Team. Jeder hat seine Aufgabe, und gemeinsam sorgt ihr dafür, dass aus einem Plan eine fertige Straße wird.

Wie lange?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Du lernst im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule und bei der überbetrieblichen Ausbildung alles, was du für deinen Beruf brauchst. In der Regel beginnt die Ausbildung im August oder September. Bei guten Leistungen kannst du sie unter bestimmten Voraussetzungen verkürzen. Schritt für Schritt lernst du, wie du Baustellen vorbereitest, Materialien verarbeitest und Maschinen sicher einsetzt.

Wie viel €?

Schon während deiner Ausbildung verdienst du dein eigenes Geld. Die Ausbildungsvergütung steigt normalerweise mit jedem Ausbildungsjahr. Wie viel du genau bekommst, hängt unter anderem von den geltenden Tarifverträgen und den Vereinbarungen deines Ausbildungsbetriebs ab. Nach deiner Ausbildung arbeitest du als Gesell*in und kannst mit wachsender Erfahrung mehr Verantwortung übernehmen.

Wo?

Deine Ausbildung kannst du in einem Straßenbauunternehmen absolvieren. Du bist auf Baustellen unterwegs, zum Beispiel beim Bau von Straßen, Radwegen, Kreisverkehren, Parkplätzen oder öffentlichen Plätzen. Im Landkreis Stade und im Elbe-Weser-Raum gibt es Straßenbaubetriebe, die an ganz unterschiedlichen Bauprojekten arbeiten. Auf unserer Karte findest du die teilnehmenden Innungsbetriebe, bei denen du dich nach einem Praktikum oder einer Ausbildung erkundigen kannst.

Warum?

Weil deine Arbeit wirklich etwas bewegt! Ohne funktionierende Straßen und Wege kommen Menschen und Waren nicht zuverlässig ans Ziel. Du hilfst dabei, unsere Infrastruktur zu bauen, zu erhalten und zu verbessern. Du arbeitest mit großen Maschinen, moderner Vermessungstechnik und verschiedenen Baustoffen. Gleichzeitig brauchst du handwerkliches Geschick, Genauigkeit und Teamgeist. Straßenbau ist körperliche Arbeit, häufig bei Wind und Wetter. Dafür bist du viel draußen, hast abwechslungsreiche Aufgaben und siehst ganz konkret, was durch deine Arbeit entstanden ist. Und mal ehrlich: Wie oft kann man schon sagen, dass man an einer Straße mitgebaut hat, die täglich Tausende Menschen nutzen?

...und weiter?

Mit deinem Gesellenbrief stehen dir viele Möglichkeiten offen. Du kannst dich zum/zur Straßenbauermeisterin weiterbilden, eine Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Technikerin im Bereich Bautechnik machen oder dich beispielsweise auf bestimmte Bauverfahren und Maschinentechnik spezialisieren. Mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation kannst du auch Aufgaben als Vorarbeiter*in oder in der Bauleitung übernehmen. Wenn du später selbst einen Betrieb führen möchtest, kannst du mit den dafür erforderlichen Voraussetzungen den Weg in die Selbstständigkeit einschlagen.

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FAQ

Diese Frage stellen sich viele. Je mehr Möglichkeiten es gibt, desto schwieriger die Entscheidung. Wir können also verstehen, dass der nächste Schritt für dich vielleicht kein einfacher ist. 

Über viele Jahre haben wir mit Absolvent*innen gesprochen und ihre Geschichten gehört:  Manche wussten schon als Kind, was sie machen wollten, andere haben sich ausprobiert und ihren Weg erst nach Umwegen gefunden oder sind spontan gestartet. Eines eint sie alle:

Sie sich sehr stolz auf sich, haben ihre Entscheidung nicht bereut, hatten gute und weniger gute Tage/Zeiten und stehen jetzt gestärkter in ihrem Leben mit dem Blick nach vorne.

Das zeigt: Der erste Schritt ist der schwerste und der mutigste. Das Einzige was du nun also brauchst ist erstmal Mut, dann ein wenig Durchhaltevermögen und das Wissen darüber, dass der erste Job selten der letzte sein wird. Dein Weg entwickelt sich – genau wie du.

Solltest du während deiner Ausbildung mal Hilfe brauchen, sind wir als Kreishandwerkerschaft mit unseren Lehrlingswarten für dich da. Auch ein Wechsel des Betriebes kann mal vorkommen und ist kein Beinbruch!

Zuerst einmal darfst du dich glücklich schätzen, denn in Deutschland ist fast alles möglich. Über unser Ausbildungssystem können viele Wege eingeschlagen werden. Ein Teil der Absolvent*innen entscheiden sich für:

  • „Ich hatte keine Lust mehr aufs Lernen, ich wollte endlich anpacken und Geld verdienen“
  • „Ich möchte vor meinem Studium die Basis kennen lernen und was in der Tasche haben“
  • „Ich hatte keine Lust mehr auf das Studium und was körperliches machen“
  • „Ich möchte doch in den Familienbetrieb einsteigen und steige jetzt quer ein.“
  • „Ich möchte aus meinem Hobby einen Beruf machen“
  • „Ich möchte Selbstständig und flexibel sein“
  • und und und….

Die Gründe für Lebenswege sind sehr individuell, es gibt auch Teilzeitmodelle, verkürzte oder  verlängerte (z.B. bei Sprach- oder Lernbarrieren) Ausbildungszeiten.

Das Handwerk ist für alle und für alles da! Praktikum, Helfer, Quereinsteiger, Geselle, Meister, Ingenieur, Berufsschullehrer und und und. 

Wir könne es nur, wie NIKE sagen: Just do it!

Es gibt viele Wege, die dich zu einem passenden Betrieb bringen. Auf welchem Weg fühlst du dich am wohlsten? Die meisten Bewerber*innen senden dem Betriebe eine E-Mail mit Ihrer Anfrage. Dabei kannst du auf einige Sachen achten:

  • Eine Mailadresse, die deinen Vor- und Nachnamen enthält, macht sich besser als Fantasienamen
  • Eine weitere Kontaktmöglichkeit – z.B Telefonnummer wäre gut.
  • Wenn du Dateien anhängst, achte darauf, dass es möglichst nur PDF’s sind – am besten in einer zusammengefasst. – Benenne diese Datei z.B. mit „Bewerbung Praktikum Maxi Mustermann“
  • Schreibe, wenn möglich direkt deinen Ansprechpartner/in an. Sollte dieser nicht ersichtlich sein, auf der Webseite oder ähnliche, nimm entweder eine allgemeine Anrede oder ruf beim Unternehmen an und frag zu wem die Bewerbung geschickt werden soll.
  • Viele Betriebe wissen es auch zu schätzen, wenn in der E-Mail kurz auf sie individuell eingegangen wird – z.B. Ich habe gesehen, dass…., mir hat besonders XY gefallen.

Du kannst auch dein Telefon in die Hand nehmen und einfach mal beim Betrieb durchklingeln. Auf einer Messe (z.B. in deiner Schule oder Wohnort) findest du auch gelegentlich Ansprechpartner. Einige Betriebe bieten auch spezielle Azubi-Tage mit Speed-Datings an.

Und denk immer dran: Du musst nicht alles wissen – wichtig ist, dass du Lust hast, dich weiterzuentwickeln. Viele Betriebe freuen sich auch, wenn du einen oder ein paar Tage einfach mal reinschnupperst und zuschaust.

Diese Frage stellen sich viele – und das völlig zurecht. Im Handwerk gibt es unzählige Möglichkeiten, vom kleinen Familienbetrieb bis zum größeren Mittelständler. Über die Jahre haben wir mit vielen Absolvent*innen gesprochen und ihre Erfahrungen gesammelt. Was sich immer wieder gezeigt hat: Es kommt nicht nur auf den Beruf an, sondern auch auf den Betrieb, in dem du lernst.

Manchmal muss man einfach den ersten Schritt machen und darauf vertrauen, dass sich der Zweite ergeben wird. 

Frag dich selbst:

– Was liegt mir mehr – der persönliche Umgang in einem kleinen Team oder die Arbeit in einem größeren Betrieb?
– Will ich draußen auf Baustellen arbeiten, im Kundendienst oder in der Werkstatt?
– Wie wichtig sind mir ein gutes Arbeitsklima, klare Abläufe, selbstständiges Arbeiten und Ausbilder, die sich Zeit nehmen?

Der richtige Betrieb ist der, bei dem du:
– dich von Anfang an wohlfühlst,
– deine Fragen stellen kannst,
– und das Gefühl bekommst etwas zu lernen.

Ein guter Start ins Handwerk beginnt mit einem Betrieb, der zu dir passt – fachlich und menschlich.

SCHREIB

UNS

Wir Antworten auf Ihre/Deine Fragen oder du schickst uns deine Bewerbung. Wir geben Sie an unsere Betriebe weiter!

Fragen? Bewerben? 🙂